Alle Artikel von Rika Erb

Depression

Die Wechseljahre sind voller Veränderungen, die Kinder verlassen das Nest, vielleicht gibt es berufliche Veränderungen oder den Wunsch danach und in der Beziehung kriselt es. Das alleine kann schon zu Schwermut, depressiver Verstimmung, Reizbarkeit und diffusen Ängsten führen. Zusätzlich spielen die Hormone noch verrückt und diese hormonellen Schwankungen beeinflussen die Psyche stark, so dass es zu mittelschweren bis schweren depressiven Episoden führen kann. In der Menopause ist das Risiko an einer Depression zu erkranken um ein 2,5-faches höher als in anderen Zeiten unseres Lebens.

Da Östrogene beim Serotonin-Stoffwechsel eine große Rolle spielen, ist ein ausgeglichener Spiegel wichtig für unser Wohlbefinden. Während der Wechseljahre fällt unser Östrogenlevel dramatisch, dabei sorgt es eigentlich dafür, dass wir uns energiegeladen fühlen und gut gelaunt sind. Mit dem Sinken des Levels kommt es zu einem Mangel des Glückshormons Serotonin, was zu einer depressiven Verstimmung führen kann. Natürlich spielen andere Symptome wie Reizbarkeit, Schlafstörungen und Ängste auch eine Rolle in der Entstehung von Depressionen.

Achtet auf die Anzeichen

In jedem Leben gibt es mal eine kurze oder auch längere Episode von Niedergeschlagenheit. In dieser Zeit fehlt der Antrieb, man ist leicht gereizt und hat das Gefühl, nichts Recht zu machen. Zum Glück legt sich das Gefühl dann wieder und wir können uns wieder voll aufs Leben einlassen. Aber eben nicht immer. Daher achtet auf die Anzeichen und wie lange sie anhalten, denn wenn es eine Depression ist, müsst ihr euch Hilfe holen. Hier einige Anzeichen für eine Depression: Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Zukunftsängste, allgemeine Erschöpfung, unklare oder stärkere Ängste, Interessenlosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, ein negatives Selbstbild, diffuse Schmerzen, Appetitlosigkeit und Libidoverlust. Wenn die Symptome länger als zwei Wochen andauern, ab zum Arzt.

Holt euch Unterstützung

Eine Depression ist immer eine starke Belastung, nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für ihr Umfeld, daher ist es wichtig, professionelle Hilfe so schnell wie möglich in Anspruch zu nehmen. Sprecht mit eurer Frauenärztin oder Hausarzt darüber. Wenn sie nicht selber weiterhelfen können, werden sie euch weiterüberweisen, damit Ihr die richtige Hilfe bekommt – egal ob eine Therapie oder medikamentöse Behandlung.

Offen für eine Therapie

Eine Therapie ist ein wichtiger Bestandteil für die Behandlung von Depressionen. Es gibt viele verschiedene Formen, wie die Gesprächstherapie, kognitive Verhaltenstherapie oder Systemische Familientherapie. Erkundigt euch, was euch am besten liegt und was helfen könnte.

Hormonersatztherapie

Eine Hormonersatztherapie kann Wunder wirken. Mit der Gabe der Hormone bekommt der Körper die bioidentischen Hormone zurück, die ihm gefehlt haben. So kann es zu einer deutlichen Besserung von vielen Wechseljahrbeschwerden kommen und sich die Gemütslage auch deutlich verbessern. Sprecht es offen beim nächsten Arztbesuch an, dann werdet ihr sicherlich gut beraten.

Eure Bedürfnisse voranstellen

Aus eigener Erfahrung kann ich nur berichten, dass man häufig dann doch bei seinen eigenen Bedürfnissen spart. Alle sind versorgt, aber zum Sport schafft man es nicht mehr, kurz bei den Hausaufgaben helfen, aber die Meditation fällt aus. Aber jetzt ist es wirklich Zeit, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Wenn etwas zu viel wird, einfach absagen. Es ist kein gesellschaftlicher Makel zu sagen, dass man nicht alles schafft. Denn wir haben selbst die Verantwortung für die Erfüllung unserer Bedürfnisse. Also nur Mut!

Gesunde Ernährung

Die Ernährung und die Psyche sind eng miteinander verbunden. Daher ist es gut, darauf zu achten was wir unserem Körper zuführen. Also viel Obst und Gemüse, wenig Zucker und verarbeitete Lebensmittel. Hier findet ihr einen Artikel zu der richtigen Ernährung in den Wechseljahren.

Bewegung hilft auch hier

Raus an die frische Luft, so oft es nur geht. Egal welchen Sport ihr euch aussucht, versucht diesen zweimal pro Woche zu betreiben. Radfahren, Schwimmen, Laufen oder Joggen helfen genauso wie Yoga, Meditationen oder Entspannungstechniken. Hier findet ihr einen Artikel, der euch die Zusammenhänge genauer beschreibt.

Es sind (nur) die Wechseljahre

Ihr befindet Euch in einer Phase, die viele Veränderungen mit sich bringt, aber auch die Phase ist irgendwann abgeschlossen und vorbei. Versucht, euch daran zu erinnern. Ihr seid nicht verrückt, euer Hormonhaushalt ist einfach aus der Bahn geraten, aber er wird wieder ins Lot kommen.

Wenn eure Symptome anfangen euer Leben zu beherrschen, geht zu eurer Frauenärztin oder Hausärztin und bittet um Hilfe. Denn es gibt Hilfe!

Schlaf­stör­ungen

Nicht ohne Grund ist Schlafentzug eine Folter. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass sich Schlafprobleme auf das ganze restliche Leben auswirken. Meine Konzentration und mein Gedächtnis leiden am stärksten, meine Stimmung ist aber auch erheblich schlechter, ich habe mehr Appetit und bin leicht reizbar. Also auch für meine Umwelt ist es kein Genuss.

In den Wechsel­jahren leiden viele Frauen an häufigem nächt­lichen Auf­wachen, schlechtem Ein­schlafen und Nachtschweiß. Schuld daran ist mal wieder der Hormon­haus­halt. Hier vor allem das Hormon Melatonin, denn das spielt eine wichtige Rolle bei der Kontrolle unserer Schlaf- und Wachzyklen. Leider beginnt der Melatoninspiegel mit dem Alter zu sinken und mit niedrigen Werten wird es immer schwieriger, einzuschlafen und durchzuschlafen. Durch das Absinken von Progesteron, welches eine schlaffördernde Wirkung hat, nimmt die Schlafqualität gleichzeitig ab.

Dazu kommen weitere Wechseljahrbeschwerden wie nächtliches Schwitzen, Angst und Depressionen, die auch nicht gerade zu “einer guten Mütze Schlaf” beitragen.

Schlafhygiene

Mit einer guten Schlafhygiene könnt ihr die Schlafsituation so verbessern und den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus regulieren. Folgende Regeln unterstützen dich dabei, eine schlaffördernde Lebensweise zu pflegen.

Vermeide möglichst viel unnatürliches Licht, denn das Licht von Displays und Lampen ist ausschlaggebend, ob wir abends schneller müde werden. Wenn ihr Handy und Laptop abends unbedingt braucht, nur mit Blaulichtfilter im Nachtmodus benutzen. Denn wenn das Licht gedimmt wird, wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin angekurbelt und das brauchen wir dringend zum Einschlafen.

Zu einer guten Schlafumgebung gehört ein angenehm kühler, dunkler und ruhiger Raum. Lüfte dein Schlafzimmer noch einmal, bevor du dich hinlegst. Es wirkt Wunder.

Entwickle ein Abendritual mit dem du dich auf das Schlafen vorbereitest. Einen Tee trinken, ein kurzer Abendspaziergang oder ein Lavendel-Bad. Das gibt deinem Körper die Zeit, zur Ruhe zu kommen und sich auf den Schlaf einzustimmen.

Halte keinen Mittagsschlaf. Denn schon ein kurzes Nickerchen am Nachmittag kann den Schlafrhythmus erheblich stören. Ich weiß, es ist nicht einfach, wenn man nachmittags so müde ist, dass man gar nicht mehr weiß, wie man funktionieren soll. Aber schon ein kurzes Hinlegen schadet deinem Schlafrhythmus erheblich. Wenn es gar nicht anders geht, mache einen Powernap für maximal 20 Minuten.

Dein Bett soll nur zur Erholung in der Nacht dienen, na und natürlich auch zum Sex. Aber arbeite nicht im Bett, schau dort nicht fern und lese besser im Sessel.

Stell dir einen Schlafplan zusammen und versuche immer auf 7-9 Stunden Schlaf zu kommen. Damit fällt es dir leichter, zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und wieder aufzustehen, denn ein regelmäßiger Rhythmus wird deinen Schlafzyklus auf jeden Fall unterstützen.

Nicht vor dem Zubettgehen essen

Versuche nicht zu spät zu essen und nimm die letzte Mahl­zeit des Tages spätest­ens drei Stunden vor dem Zubett­gehen ein. Ich weiß, das ist nicht einfach, gerade wenn man sich mit Freunden trifft, Essen geht oder wartet bis alle in der Familie um einen Tisch sitzen. Aber deine Verdauung wird, wie viele andere Funktionen, im Schlaf heruntergefahren und du kannst mit einer Esspause deinen Körper unterstützen. Natürlich sollst du auch nicht hungrig ins Bett gehen, denn dann ist an Schlaf auch nicht zu denken.

Sport hilft

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Sport den Schlaf fördert. Es muss nicht gleich Hochleistungssport sein, es reicht ein wenig Ausdauersport, Cardio Training, Yoga oder Muskeltraining. Durch regelmäßige Bewegung kannst du von einer kürzeren Einschlafzeit, weniger Unterbrechungen und mehr Tiefschlafprofitieren.

Abschalten – und zwar die Geräte

Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass Fernsehen, Tabletten, Smartphones und Laptops direkt vor dem Schlafengehen die Freisetzung des schlafinduzierenden Hormons Melatonin unterdrücken und somit das Einschlafen erschweren. Das kurzwellige, künstliche blaue Licht der Elektronikgeräte ist dafür verantwortlich. Man kann das Blaulicht aus den neuen schon rausfiltern oder besondere Brillen nutzen, aber das Beste wäre es, abzuschalten!

Keinen (alkoholischen) Schlummertrunk

Der Alkohol suggeriert nur, dass er eine Einschlafhilfe ist, denn er ist eng mit der Serotoninproduktion verbunden. Wenn man nun ein oder zwei Gläser trinkt, scheinen die Symptome wie Angst oder Depression zu verschwinden und man denkt, dass man gut einschlafen kann. Doch leider leidet die Qualität des Schlafes erheblich, so dass man nie richtig ausgeschlafen sein wird. Auch kehren die negativen Emotionen mindestens genauso stark, wenn nicht stärker wieder zurück am nächsten Morgen. Das gleiche gilt übrigens auch für Zigaretten.

Nachtschweiß

Der nächtliche Schweiß ist wirklich sehr lästig. Nächt­liche Schweiß­ausbrüche führen zu Frösteln und machen einen un­gestörten Schlaf schier un­möglich. Hier findest du viele Tipps wie da damit umgehen kannst.

Entspannung, egal wie

Entspannung ist ein wichtiger Faktor, wenn es um den Schlaf geht. Daher finde für dich die richtige Methode. Ob autogenes Training, Yoga, Meditation und progressive Muskelentspannung, such dir deinen Favoriten. Die Entspannungsmethode wird dir helfen, um besser abzuschalten und aus den Grübelzwängen heraus zu kommen, außerdem kannst du durch die Ruhe auch viel Kraft für den nächsten Tag schöpfen.

Wenn eure Symptome anfangen euer Leben zu beherrschen, geht zu eurer Frauenärztin oder Hausärztin und bittet um Hilfe. Denn es gibt Hilfe!

Angst und Panikattacken

Angst und Panikattacken

Die Angst ist ein oft erlebtes Symptom, aber eines, über das kaum gesprochen wird. Frauen, die fest mit beiden Beinen auf dem Boden standen, Karrieren gemacht haben, die Welt gesehen haben und Kinder großgezogen haben, können sich nicht erklären, woher die Angst so überraschend kommt.

Denn viele von uns wissen nicht, dass Angst und sogar Panikattacken häufige Begleiterscheinungen der Wechseljahre sind. Experten gehen davon aus, dass der Auslöser dafür vor allem din den hormonelle Veränderung liegt. In der ersten Phase des Wechsels wird weniger Progesteron produziert und der Eisprung fällt immer häufiger aus. Dadurch werden die Östrogene mal mehr, mal weniger gestärkt. Östrogen hemmen aber auch Botenstoffe, die müde machen und angstlösend wirken. Durch diese hormonelle Veränderung kann es dann zu Angstzuständen oder sogar Panikattacken kommen.

Vereinfacht ausgedrückt, sind Panikattacken und Panikstörungen sehr intensiv und kurzzeitig auftretende starke Angstzustände. Ebenso wie Angst können sie durch schwankende Östrogen- und Progesteronkonzentration auslöst werden.

Natürlich belastet die Auseinandersetzung mit dem Älterwerden die Seele zusätzlich und spielt eine große Rolle bei diesen Gefühlen. Da die Frauen so oft sich über die Ursachen im Unklaren sind, nicht über Ängste reden und diese nicht einordnen können, kommt es im schlimmsten Falle zu einer Isolation. Und die macht alles noch viel Schlimmer.

Ruhig Atmen

Wenn die Angst oder die Panikattacke kommt, versucht euren Atem mit Zählen unter Kontrolle zu bringen. Euer Körper wird viele Zeichen von Stress absondern, wie erhöhter Puls, vielleicht auch Schwitzen. Jetzt ist es wichtig, langsam bis drei zu zählen und dann so ruhig wie möglich zu atmen. Denn wenn ihr euren Atem verlangsamt, wird die Herzrate folgen. Lasst Atemübungen oder Meditation zum Teil eures Tagesablaufes werden und übt dies. Das kann bei einer akuten Attacke helfen.

Konzentriert Euch auf Eure Gedanken

Nachdem Du den Atem wieder unter Kontrolle hast, kannst du dich auf deine Gedanken konzentrieren. Wodurch wird die Angst oder Panik ausgelöst? Was war der Trigger? Nun erst hat man die Möglichkeit die Angst beim Schopf zu packen und die Gründe anzugehen.

Holt Euch Hilfe

Hier kann Euch ein Therapeut helfen, denn Panikstörungen können letztlich eine medizinische Behandlung erfordern. Ihr könnt mit professioneller Hilfe herausfinden, wie es dazu kommt und was die Angst auslöst. Es ist wichtig für die Behandlung, zu verstehen, worin die Auslöser liegen. Je näher ihr dem Auslöser kommt, desto effektiver könnt Ihr die Wurzel des Problems bekämpfen.

Kein Koffein

Deine Hormone verändern sich und damit hat Dein Körper genug zu tun. Wenn wir noch zusätzlich das Stresshormon Cortisol anregen, kann sich dies negativ auf das Östrogen- und Progesteronlevel auswirken. Dadurch kann sich  das Ungleichgewicht der Hormone verschlimmern und  so zu stärkeren Beschwerden führen. Ich weiß, dass es für viele schwer ist, auf den Kaffee am Morgen zu verzichten, aber versucht den Koffeingenuss zu minimieren und trinkt Tee. Wenn ihr einen Energieschub braucht,, versucht es stattdessen mit einem Smoothie, einem frischen Saft oder ein paar Nüsse.

Vermeidet Alkohol und Rauchen

Auch wenn Rauchen und Alkohol kurzzeitig beruhigt, verschlimmert es auf lange Sicht die Beschwerden erheblich. Alkohol und Rauchen lindern die Angstzustände und Panikattacken nicht. Glaubt es mir – es wird nur schlimmer. Nach ein paar Gläsern Wein schläft man schlecht, der Körper kann sich nicht richtig regenerieren, und wir verlieren dadurch dringend benötigte Energie für den nächsten Tag. Die Leber muss Überstunden machen und der Kater lässt alles noch schlimmer erschienen.

Bewegung an der frischen Luft

Oft kann der Gedanke, das Haus zu verlassen oder andere Menschen zu treffen, schon beunruhigen. Dennoch raus mit euch! Geht einmal für 10 Minuten um den Block . Denn der Serotoninspiegel im Gehirn wird schon durch ganz wenig Bewegung erhöht und kann die Stimmung verbessern.

Viel Schlaf

Schlafmangel und die Wechseljahre gehen leider Hand in Hand. Findet eure Routine, um gut einschlafen zu können. Das kann ein warmes Getränk am Abend, eine Einschlafmeditation oder ein heißes Bad mit Meersalz oder Lavendel sein. Schaltet auch euer Handy eine Stunde vor dem Zubettgehen aus. Denn das Gehrin braucht einen Weile um runterzufahren. Macht alles was hilft zu entspannen!

Reden ist wichtig

Ihr seid nicht allein mit dem Problem. Sprecht mit jemandem, dem ihr vertraut, wie ihr euch fühlt. Wenn die Angst euer Leben beherrscht oder die Panikattacken öfter auftreten, redet mit Eurem Arzt darüber.  Natürlich ist es auch ratsam, einen Psychologen aufzusuchen.

Wenn eure Symptome anfangen euer Leben zu beherrschen, geht zu eurer Frauenärztin oder Hausärztin und bittet um Hilfe. Denn es gibt Hilfe!

Reizbarkeit

Es ist zum aus der Haut fahren… Schon beim kleinsten Anlass ist man gleich auf 180 und versteht oft selber nicht, warum Kleinigkeiten so nerven können. Auch wenn es sich erstmal nicht so schlimm anhört, kann es einem Vieles ruinieren. Reizbarkeit wird, wie auch die Stimmungsschwankungen, Angstzustände und Depressionen, durch das Schwanken des Östrogen- und Progesteronspiegel verursacht. Verstärkt werden kann dieses Gefühl noch durch weitere Wechseljahrbeschwerden wie Schlafmangel oder Schmerzen. Hier ein paar Tipps, die ihr ausprobieren könnt:

Atemtechniken und Meditation

Wir können mit unserem Atem so viel kontrollieren! Lernt eine kurze Atem-Meditation und wendet sie immer an, wenn ihr kurz vor dem Explodieren seid. Und Anlässe wird es genug geben, ein grantiger Verkäufer, ein schreiendes Baby, ein zu voller Zug, pubertierende Kinder….Atmet tief aus, bis die Luft aus eurem Körper gewichen ist. Nun ruhig und konzentriert für vier Sekunden durch die Nase einatmen und die Luft für vier Sekunden in der Lunge halten. Dann atmet wieder für vier Sekunden langsam aus und haltet den Atem wieder für vier Sekunden an. Einfach ein paar mal wiederholen und alles fühlt sich nicht mehr ganz so schlimm an.

Nehmt euch ne ’Auszeit

Häufig sind es Kleinigkeiten, die zu einer Überreaktion führen. Daher achtet auf euch und und eure Umwelt. Wenn ihr merkt, dass ihr euch in einer Situation nicht mehr wohl fühlt, geht!  Natürlich nur wenn es möglich ist. Versucht die Dinge anders zu bewerten. Wahrscheinlich war der böse Blick gar nicht für euch gemeint, der grantige Schaffner hat einfach nur einen blöden Tag…. Also nicht Alles auf sich beziehen und mal eine andere  Perspektive einzunehmen…

Esst gesund

Ich weiss, es wird langweilig, aber es ist einfach so wichtig. Achtet auf eure Ernährung! Denn die richtigen Nährstoffe sind nicht nur wichtig für euren Körper, sondern auch gut für euren Geist und eure Seele!  Sie können  euren Serotoninspiegel regulieren, der wiederum eure Stimmung reguliert. Am besten deckt ihr euch mit Vollkornprodukten, Bananen und dunkler Schokolade ein. Denn diese Lebensmittel erhöhen den Serotoninspiegel.

Und wieder Bewegung

Lauft, fahrt Fahrrad, geht wandern oder schwimmt – egal was! Am besten ist natürlich, wenn ihr richtig schwitzt. Denn Bewegung setzt Endorphine frei, sogenannte Neurotransmitter, die die Stimmung auf natürliche Weise heben. Na, wenn das mal nicht praktisch ist.

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Impressum

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Wechsel-Stube Stand Januar 2021

Konzentrationsschwierigkeiten

Sich längere Zeit auf eine Beschäftigung zu konzentrieren, fällt vielen in unserer Gesellschaft zunehmend schwerer, vor allem bei den immer währenden Ablenkungen wie Instagram und Co. Aber die Konzentrationsschwierigkeiten können in den Wechseljahren zu ganz neuen Formen auflaufen, denn Östrogen übt über die Neurotransmitter, wie Dopamin, Serotonin und  Noradrenalin Einfluss auf verschiedene Vorgänge im Gehirn aus, die wiederum psychische Zustände und Prozesse verändern können. Da unser Hormonspiegel in den Wechseljahren schwankt, kann dies die Neurotransmitter verlangsamen, was zu einem vernebelten Gehirn und Konzentrationsschwäche führt. Viele von uns leiden im Midlife unter Arbeitsgedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten. Hier ein paar Tipps, die den Umgang damit erleichtern.

Viel trinken

Die Dehydrierung kann unsere Konzentrationsfähigkeit ganz allgemein schon stark beeinträchtigen,  umso  mehr aber in den Wechseljahren. Also trinkt! Ich stelle immer eine volle Kanne Tee an meinen Arbeitsplatz- und die wird bis zum Mittag ausgetrunken, dann gibt es die nächste! Findet für euch eine Methode, um genug zu trinken. Vielleicht nutzt ihr eine App, stellt euch einen Remainder im Smartphone ein oder  investiert in eine besonders schöne Wasserflasche… Egal wie und  was, Hauptsache es hilft. Und wenn das viele Trinken zu schwer fällt, esst viel wasserhaltiges Obst und Gemüse…

Notiert euch Wichtiges!

Schreibt euch alles auf, egal ob auf Post-its, in einen Kalender oder auf einen Zettel. Das Gehirn behält Dinge besser die wir uns aufgeschrieben haben. Denn während des Schreibprozess muss man sich auf den Inhalt stark konzentrieren; damit bleibt er länger im Gedächtnis. Außerdem ist es ganz schön, wenn man so auf seinen Alltag zurückblicken kann.

Planen und organisieren.

Gerade wenn man einiges vergisst, können einem Aufgaben wie ein unüberwindbarer Berg vorkommen. Aber mit Planung und Organisation könnt ihr die Aufgabe in kleinere Teilaufgaben unterteilen. Noch ein Timing hinterlegen und schon ist die Situation nicht mehr so angsteinflößend und wirkt machbar. Auf diese Weise verliert man die Angst vor den bevorstehenden Todos.

Wenn eure Symptome anfangen euer Leben zu beherrschen, geht zu eurer Frauenärztin oder Hausärztin und bittet um Hilfe. Denn es gibt Hilfe!

Unregelmäßiger Herzschlag

In den Wechseljahren leiden Frauen vermehrt an unregelmäßigem Herzschlag, Arrhythmie. Und das kann ganz schön Angst machen, da man sofort an schlimme Herzkrankheiten denkt. Der Östrogenmangel ist mal wieder daran schuld und kann sowohl zu einer Erhöhung der Herzfrequenz als auch zu Herzklopfen führen.

Ab zum Arzt

Alles, was mit unserem Herzen zu tun hat, muss ärztlich abgeklärt werden. Also wenn euch ein unregelmäßiger Herzschlag beunruhigt, besucht euren Hausarzt, um etwas Schlimmeres auszuschließen. Denn wenn man sicher ist, dass es nichts Schlimmes ist, kann man viel ruhiger und gelassener damit umgehen.

Keine Stimulanzien

Koffein, Alkohol und Zigaretten regen das Herz an und können so zu Herzklopfen und unregelmäßigem Herzschlag führen. Also bleibt uns mal wieder nur der Verzicht.

Lernt Entspannungstechniken

Yoga, autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Meditation oder Atemübungen helfen, den Alltagsstress zu reduzieren und das wirkt sich direkt auf eure Gesundheit aus, auch auf euer Herz. Es werden fast überall Kurse zum Erlernen dieser Praktiken angeboten.

Bewegung hilft dem Herzen

Cardiotraining, also mindesten 30 Minuten auf dem Fahrrad, Stepper, Crosstrainer oder schnelles Gehen oder Schwimmen sind ein effektiver Weg, das Herz-Kreislaufsystem zu stärken. Durch das Ausdauertraining wird nicht nur die Leistungsfähigkeit des Herzens verbessert, sondern werden auch weitere Risikofaktoren für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen minimiert.

Gesundes Essen

Eine ausgewogene Ernährung, mit Fisch mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, gesunden Nüsse, Beeren, Leinsamen, Haferflocken, dunklen Bohnen und rotem, gelbem und orangenem Gemüse, hilft, das Herz gesund zu halten.

Wenn eure Symptome anfangen euer Leben zu beherrschen, geht zu eurer Frauenärztin oder Hausärztin und bittet um Hilfe. Denn es gibt Hilfe!

Veränderter Körpergeruch

Veränderter Körpergeruch

Wir haben hier ja schon viel über Schweiß gesprochen, Hitzewallungen, Nachtschweiß und Co. Und was passiert, wenn man viel schwitzt – genau – man riecht nicht mehr so gut. Die Schweißproduktion nimmt in den Wechseljahren zu, weil die Senkung des Östrogenspiegels den Hypothalamus, den Teil im Gehirn, der die Temperatur regelt, aus dem Konzept bringt. Während der Wechseljahre klagen daher viele Frauen über einen veränderten Körpergeruch und leider nicht zum Guten. Und das wiederum führt zu Verlegenheits- und Angstgefühlen oder sogar einem geringen Selbstbewusstsein. Ganz wichtig – es hat nichts mit Reinlichkeit zu tun, also es gibt keinen Grund für Scham!

Nach den Wechseljahren ist damit Schluss! Wenn sich der Hormonhaushalt umgestellt hat und die Wechseljahre langsam abklingen verschwindet auch der als unangenehm empfundene Körpergeruch. Ab der Menopause riecht der Schweiß dann wieder anders, was daran liegt, dass sich der Hormonhaushalt nun final umgestellt hat.

Stellt Euch ein Notfall-Paket zusammen

Und was da unbedingt reingehört ist ein Deodorant. Denn glaubt mir, das werdet ihr hin oder wieder benötigen. Es gibt mittlerweile alle, ob Roll On oder Spray, in praktischen Reisegrößen. Damit nimmt es nicht viel Platz weg und passt in jede Handtasche.

Keep Cool

Wie in vielen Filmen kann man sich natürlich vor den offenen Kühlschrank stellen, aber richtig praktisch ist das nicht. Achtet stattdessen auf eure Kleidung. Erstens sollte die Kleidung möglichst nicht synthetisch sein, denn dann werden die Gerüche noch schlimmer. Wählt atmungsaktive natürliche Materialien. Und zweitens folgt dem Prinzip des Zwiebel-Looks. Also zieht viele Schichten übereinander, die ihr dann variieren könnt. Auch nachts schlafe ich mit drei Decken und kann meine Umgebung so meiner gefühlten Temperatur anpassen.

Die Ernährung ist wichtig

Die Forschung hat herausgefunden, dass es Nährstoffe gibt, die helfen, schlechten Körpergeruch zu bekämpfen. Dazu gehören Kalzium, Zink und Chlorophyll, zum Beispiel in Nüssen oder Vollkornprodukten. Am besten ist natürlich eine ausgewogene Ernährung, wenn mal die Zeit fehlt, könnt ihr diese Nährstoffe auch als Nahrungsergänzungsmittel zu euch nehmen. Verzichtet auf schwer verdauliches Essen, Kaffee, Tee, Alkohol, oder scharfe Gerichte, positiv wirken sich hingegen Joghurt, Obst und Gemüse auf den Geruch aus.

Viel trinken

Ja nun ist es wieder so weit, ich halte euch vor, wie gut es ist, viel zu trinken! Denn die Flüssigkeitszufuhr sorgt dafür, dass man zwar schwitzt, aber dass der Schweiß dann nicht so intensiv riecht. Zuwenig Trinken führt zu weniger, aber konzentriertem Schweiß und der riecht unangenehmer.

Wenn eure Symptome anfangen euer Leben zu beherrschen, geht zu eurer Frauenärztin oder Hausärztin und bittet um Hilfe. Denn es gibt Hilfe!

Allergien

Allergien sind wirklich lästig, davon kann ich ein Lied singen. Daher war es sehr erschreckend zu erfahren, dass wir Frauen in den Wechseljahren ein erhöhtes Risiko haben, neue Allergien zu entwickeln oder dass die bestehenden Allergien intensiviert werden. Mal wieder sind die Hormone daran schuld, denn ein schwankender Hormonspiegel schwächt unser Immunsystem. Und das brauchen wir, um uns gegen Allergien wehren zu können. Es können ganz verschiedenen Allergien auftreten, am häufigsten ist Heuschnupfen, gefolgt von Nahrungsmittelallergien, Neurodermitis und Nesselsucht.

Ab zum Arzt

Wenn Ihr Symptome bei Euch entdeckt, schreibt sie auf oder merkt sie Euch, damit Ihr Eurer Ärztin ein möglichst genaues Bild des Krankheitsverlaufes wiedergeben könnt. Das hilft sehr bei der Diagnose.

Saubere Luft

Immer für saubere Luft sorgen, um die Allergene fern zu halten. Das geht auf verschiedene Arten, in der Pollenzeit die Fenster eher geschlossen halten oder einen Luftfilter besorgen. So können schon kleine Veränderungen viel bewirken.

Lebensmittel mit wenig Histamin

Auch in vielen Lebensmitteln ist Histamin in natürlicher Form enthalten. Um den Körper zu schonen, sollten Allergiker daher auf histaminreiche Nahrungsmittel verzichten, wie zum Beispiel Lebensmittel in Konserven, geräuchertes Fleisch wie Schinken und Salami, Bohnen und Hülsenfrüchte, aber auch Sojabohnen, Kichererbsen und Weizenprodukte. Dafür gibt es viele tolle Lebensmittel, die wenig Histamin enthalten wie Obst, z.B. Melonen, Heidelbeeren, Rhabarber, Kirschen, Blaubeeren, Aprikosen, Äpfel und verschiedene Gemüsesorten wie Salat, Kohl, Rote Beete, Kürbis, Paprika, Karotten, Brokkoli und Kartoffeln.

Entspannen mit Yoga und Pilates

Mit Yoga und Pilates kann man sich super entspannen und gleichzeitig Atemtechniken lernen, die bei Asthma und Atembeschwerden helfen können. Und Sport ist ja immer ein Booster für das Immunsystem.

Wenn eure Symptome anfangen euer Leben zu beherrschen, geht zu eurer Frauenärztin oder Hausärztin und bittet um Hilfe. Denn es gibt Hilfe!