Ich habe nicht mit Journaling angefangen, weil ich plötzlich besonders reflektiert oder ausgeglichen war. Ich habe damit angefangen, weil mein bisheriges System – funktionieren, weitermachen, abhaken – zwar erstaunlich stabil lief, sich aber nicht besonders gut angefühlt hat. Nach einem Jahr voller Termine, Verpflichtungen und innerem Dauerbetrieb blieb vor allem eines übrig: Anspannung. Weiterlesen
Kategorie: Allgemein
Die 4 Phasen der Wechseljahre
Prämenopause
Die Wechseljahre beginnen mit der Prämenopause. Diese Phase kann schon mit etwa 35 Jahren anfangen und erste Anzeichen signalisieren, dass sich der Hormonhaushalt langsam verändert. Denn der weibliche Körper beginnt dann weniger Schwangerschaftshormone (v.a. Progesteron) zu bilden, so dass es zu einer sogenannten Östrogendominanz kommen kann. Meistens sind unregelmäßige oder stärkere Monatsblutungen ein Zeichen der beginnenden hormonellen Veränderungen. Die Monatszyklen verändern sich und werden anfangs eher kürzer, später oft länger. Während sich der Hormonhaushalt umstellt, können in den Wechseljahren verschiedene Beschwerden auftreten. In der Prämenopause klagen einige Frauen über erste Symptome, wie Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Spannungsgefühle in den Brüsten. Weiterlesen
Konzentrationsschwierigkeiten
Sich längere Zeit auf eine Beschäftigung zu konzentrieren, fällt vielen in unserer Gesellschaft zunehmend schwerer, vor allem bei den immer währenden Ablenkungen wie Instagram und Co. Aber die Konzentrationsschwierigkeiten können in den Wechseljahren zu ganz neuen Formen auflaufen, denn Östrogen übt über die Neurotransmitter, wie Dopamin, Serotonin und Noradrenalin Einfluss auf verschiedene Vorgänge im Gehirn aus, die wiederum psychische Zustände und Prozesse verändern können. Da unser Hormonspiegel in den Wechseljahren schwankt, kann dies die Neurotransmitter verlangsamen, was zu einem vernebelten Gehirn und Konzentrationsschwäche führt. Viele von uns leiden im Midlife unter Arbeitsgedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten. Hier ein paar Tipps, die den Umgang damit erleichtern.
Viel trinken
Die Dehydrierung kann unsere Konzentrationsfähigkeit ganz allgemein schon stark beeinträchtigen, umso mehr aber in den Wechseljahren. Also trinkt! Ich stelle immer eine volle Kanne Tee an meinen Arbeitsplatz- und die wird bis zum Mittag ausgetrunken, dann gibt es die nächste! Findet für euch eine Methode, um genug zu trinken. Vielleicht nutzt ihr eine App, stellt euch einen Remainder im Smartphone ein oder investiert in eine besonders schöne Wasserflasche… Egal wie und was, Hauptsache es hilft. Und wenn das viele Trinken zu schwer fällt, esst viel wasserhaltiges Obst und Gemüse…
Notiert euch Wichtiges!
Schreibt euch alles auf, egal ob auf Post-its, in einen Kalender oder auf einen Zettel. Das Gehirn behält Dinge besser die wir uns aufgeschrieben haben. Denn während des Schreibprozess muss man sich auf den Inhalt stark konzentrieren; damit bleibt er länger im Gedächtnis. Außerdem ist es ganz schön, wenn man so auf seinen Alltag zurückblicken kann.
Planen und organisieren.
Gerade wenn man einiges vergisst, können einem Aufgaben wie ein unüberwindbarer Berg vorkommen. Aber mit Planung und Organisation könnt ihr die Aufgabe in kleinere Teilaufgaben unterteilen. Noch ein Timing hinterlegen und schon ist die Situation nicht mehr so angsteinflößend und wirkt machbar. Auf diese Weise verliert man die Angst vor den bevorstehenden Todos.
Wenn eure Symptome anfangen euer Leben zu beherrschen, geht zu eurer Frauenärztin oder Hausärztin und bittet um Hilfe. Denn es gibt Hilfe!
Mitge…schaut: Frier und Fünfzig
Die Midlife-Serie Frieren und Fünfzig erzählt mit viel Humor und Ehrlichkeit vom Leben in der Lebensmitte. Im Mittelpunkt stehen Frauen um die fünfzig – mitten im Alltag, mitten im Wandel. Weiterlesen




